Dein Vollmondritual

Du Liebe,

im Oktober habe ich mir eine echte Pause gegönnt. Nicht nur ein bisschen weniger auf den Socials gemacht, sondern bewusst Abstand genommen. Ich wollte wieder bei mir ankommen, meinen Kopf frei bekommen und spüren, was sich eigentlich stimmig anfühlt.

Und weißt du, was mir dabei klar geworden ist?

Nicht der „kostenlose Content“ war mein Problem. Es war meine fehlende Grenze für den Moment, an dem ich sage: Jetzt ist genug.

Ich glaube, gerade wir Frauen kennen diesen Punkt ziemlich gut. Wir haben Ideen, wollen etwas bewegen, sind für andere da und geben gerne.

Bis wir irgendwann merken, dass wir zwar überall präsent sind, aber bei uns selbst kaum noch ankommen.

Meine wunderschöne Pause mit meiner Familie hat mir gezeigt, dass ich nicht immer noch mehr hinzufügen muss. Manchmal darf ich einfach auch etwas weglassen.

Wir haben uns bewusst Zeit für das genommen, was wir lieben: Unsere Hobbys, Pferde, Yoga und eine gemeinsame Reise.

Und vielleicht ist genau das manchmal der nächste Schritt ins Empfangen: Nicht noch mehr zu tun, sondern Raum zu schaffen für das, was bereits da ist und ganz von selbst zu uns finden darf 🍁.

✨Dein Vollmondritual findest du weiter unten 👇 

Heute Morgen um 05:11 Uhr stand der Vollmond in der vedischen Astrologie im Zeichen Widder, im Mondhaus Ashwini – dem Feld der Zwillingsheiler. Seine Energie steht für Aufbruch, neue Lebenskraft und die Möglichkeit, Dinge in Bewegung zu bringen, die lange auf ihren Anfang gewartet haben.

Auf der gegenüberliegenden Seite treffen wir auf die Sonne sowie die rückläufige Venus und den rückläufigen Merkur in der Waage. Sie lenken unseren Blick zurück auf das Miteinander: Auf Beziehungen, unausgesprochene Worte und Themen, die noch einmal unsere Aufmerksamkeit brauchen. Du willst heute vorwärts, und etwas zieht dich zurück. Das ist kein Fehler, sondern die Einladung, Klarheit und Mitgefühl zu verbinden: Klare Grenze, weiches Herz.

❤️ Kleiner Reminder: Deine Grenze ist nicht automatisch eine Zurückweisung. Und innere Harmonie eine Einladung zur Selbstbestimmung.

Wenn du magst, nimm dir heute Abend einen Moment für ein kleines Oktober-Vollmond‑Ritual: Atme drei Mal tief, zähle innerlich auf, wofür du gerade dankbar bist, benenne eine Sache, die zu viel war, und sprich einen Satz, der dich ausrichtet.

Ein kleines Beispiel: "Ab heute ist für mich nicht verhandelbar, dass ich Ruhe, Balance und faire Energieaustausch ehre." Schau, wie dein Körper weicher wird, wenn du das aussprichst. Vollmond ist Fülle, Blüte, Feiern, und manchmal ist das Mutigste, was du feiern kannst, eine klare Grenze.

Nimm dir diese kleine Auszeit ganz bewusst für dich. Mach es dir gemütlich, atme einmal tief durch und lass alles, was gerade nicht wichtig ist, für einen Moment draußen.

Du musst nichts tun, nichts erreichen und nichts hinzufügen. Du darfst einfach sein und empfangen.

Wie schön, dass du da bist und es dich gibt.

Ich wünsche dir noch einen kraftvollen Vollmond und den Mut, dein persönliches  Geschenk des Vollmonds zu feiern.

Von Herzen,

Anja 🤍